Pleurotus ostreatus
Der Austernseitling ist ein auffälliger Speisepilz, der in fächerartigen, übereinanderliegenden Gruppen an Laubbäumen wächst. Sein milder, nussiger Geschmack und seine Textur machen ihn zu einem der beliebtesten Speisepilze – und er ist einer der wenigen Pilze, der auch im Winter gesammelt werden kann.
Ausgezeichnet essbar. Hut und kurzer Stiel komplett verwertbar. Besonders zart im Herbst und Winter. Anbraten, in Suppen, Pasta oder als Fleischersatz-Burger.
Wächst in büscheligen Gruppen an toten oder geschwächten Laubbäumen, besonders Buche, Pappel und Weide. Von Oktober bis März, manchmal auch im Frühjahr. Einer der wenigen Winterpilze.
Kurz und heiß anbraten – gibt viel Flüssigkeit ab. In Knoblauchbutter braten bis goldbraun. Als Pastasauce mit Sahne und Weißwein. Größere Hüte als Burger-Patty grillen. Trocknen zum Lagern.
Ölbaumtrichterling (Omphalotus olearius) – giftig, aber selten in Deutschland, wächst an Olivenbäumen (Mittelmeer)
Knäueling (Panellus-Arten) – ungenießbar, sehr klein und zäh
Immer gut durchgaren. Rohverzehr kann Verdauungsprobleme verursachen. Den kurzen Stiel nicht mitessen – sehr zäh. Ältere Exemplare mit starkem Geruch oder weicher Konsistenz meiden.