Allium ursinum
Bärlauch ist ein begehrtes Frühjahrsgemüse mit intensivem Knoblauchduft. Er gehört zur selben Gattung wie Knoblauch und Schnittlauch und bildet im Frühjahr dichte, leuchtend grüne Teppiche in feuchten Laubwäldern.
Junge Blätter von März bis Mai sammeln, idealerweise bevor die Pflanze blüht. Ideal für Pesto, Suppen, Kräuterbutter und Salate. Blüten und Knospen ebenfalls essbar und aromatisch.
Feuchte Laubwälder, Auwälder, schattige Hänge und Flussnähe. Oft in dichten Teppichen wachsend. Bevorzugt kalkhaltige, feuchte Böden.
Roh oder kurz erhitzt verwenden. Für Bärlauch-Pesto: Blätter, Olivenöl, Parmesan, Pinienkerne pürieren. Als Kräuterbutter mit Butter vermengen. In Suppen, Pasta, Aufschnitt und auf Broten.
Maiglöckchen (Convallaria majalis) – GIFTIG! Glänzende Blätter, kein Knoblauchgeruch
Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) – GIFTIG! Breitere Blätter, kein Knoblauchgeruch
Aronstab (Arum maculatum) – giftig, oft gefleckte Blätter
Kritische Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen und Herbstzeitloser! Sicherheitsregel: Zerriebene Blätter müssen deutlich nach Knoblauch riechen. Im Zweifel nicht sammeln. Beim Sammeln jeden Blattaufruf einzeln prüfen.