Leccinum scabrum
Der Birkenpilz ist ein häufiger Röhrenpilz, der fast ausschließlich in Symbiose mit Birken lebt. Sein graubrauner bis dunkelbrauner Hut und der schuppige, grauweiße Stiel sind charakteristisch. Frisch jung ist er ein guter Speisepilz, ältere Exemplare werden schwammig.
Gut essbar, besonders junge feste Exemplare. Hut und Stiel verwendbar, ältere Stiele werden zäh. Aroma mild, nussig. Gebraten, in Saucen oder getrocknet.
Immer in Nähe von Birken (Mykorrhiza-Partner), in lichten Birken- und Mischwäldern, Parks und feuchten Standorten. Von Juli bis Oktober.
Junge Exemplare in Butter scharf anbraten. In Risotto, Pasta oder Wildsoßen. Trocknen bei 40°C – das Aroma intensiviert sich. Getrocknete Pilze vor Verwendung 20 Min in Wasser einweichen.
Rotfußröhrling (Xerocomellus chrysenteron) – essbar, roter Stiel, blaut beim Anschnitt
Flockenstieliger Hexenröhrling (Neoboletus erythropus) – giftig roh, blaut stark, rote Röhrenmündungen
Ältere Exemplare sind schwammig und wässrig – nur feste, junge Pilze verwenden. Immer gut durchgaren. Der Stiel wird bei älteren Exemplaren zäh und faserig – besser weglassen.