Fragaria vesca
Die Walderdbeere ist die wilde Vorfahrin der Kulturerdbeere – ihre Früchte sind viel kleiner, aber im Aroma unvergleichlich intensiver und süßer. Sie gilt als eine der aromatischsten Wildfrüchte Deutschlands.
Reife rote Früchte direkt vom Strauch essen. Von Mai bis August. Für Marmelade, Desserts, Liköre und Tee. Blätter als Tee. Die Früchte sind deutlich kleiner als Kulturerdbeeren, aber viel aromatischer.
Lichte Wälder, Waldlichtungen, Ränder von Waldwegen, Böschungen und warme Hänge. Bevorzugt kalkreiche, trockene bis frische Böden. In ganz Deutschland häufig.
Roh genießen – am besten direkt im Wald. Walderdbeerkonfitüre (intensivste Marmelade überhaupt). Für Erdbeer-Tee: getrocknete Blätter und Früchte aufbrühen.
Scheinerdbeere (Potentilla indica) – ungiftig, aber fade geschmacklos, rote Früchte mit nach oben stehenden Kelchblättern
Sehr gut verträglich. Von ungespritzten Standorten sammeln. Manche Menschen sind gegen Erdbeeren allergisch (Erdbeerallergie).