
Glechoma hederacea
Die Gundelrebe ist ein kriechender Lippenblütler mit kleinen, herzförmig-gekerbten Blättern und blauvioletten Blüten. Sie war im Mittelalter eine der wichtigsten Heilpflanzen und ist heute in der Naturheilkunde für ihre schleimlösenden und verdauungsfördernden Eigenschaften bekannt.
Junge Blätter und Blüten von März bis Mai als Wildkräuterzusatz. Stark aromatisch, würzig-bitter – daher nur kleine Mengen. In Salaten, Kräutersuppen, Smoothies oder als Pestozutat.
Halbschattige, feuchte Standorte in Gärten, Parks, Laubwäldern und an Wegrändern. Kriecht bodennah und bildet dichte Teppiche. Häufig als Bodendecker in Hecken und Gebüschen.
Frische Blätter sparsam in Kräuterquark, Salaten oder Wildkräutersmoothies. Für Gundelrebe-Tee: 1 TL frische Blätter auf 250 ml Wasser, 5 Min ziehen – bei Erkältungen und Husten.
Taubnessel (Lamium-Arten) – essbar, ähnliche herzförmige Blätter, aber aufrechter Wuchs
Efeu (Hedera helix) – giftig! Glänzende Blätter, holziger Stängel, kein aromatischer Duft
Nur in kleinen Mengen verwenden – starkes Aroma und leicht bitter. Bei großen Mengen können Menthol-ähnliche ätherische Öle Beschwerden verursachen. In der Schwangerschaft meiden.