VorsichtArmillaria mellea
Der Hallimasch wächst in dichten Büscheln an Baumstümpfen und Wurzeln und ist einer der häufigsten Speisepilze Deutschlands. Er ist leicht erkennbar, aber das rohe Fleisch enthält hitzelabile Giftstoffe – Erhitzen ist Pflicht.
Essbar nach ausreichendem Garen (mindestens 15–20 Minuten kochen). Nur Hüte verwenden – die Stiele sind sehr zäh. Junge Exemplare mit noch geschlossenem Schleier bevorzugen.
Wächst büschelig an lebenden oder toten Laubbäumen (Buche, Eiche, Birke) und deren Wurzeln sowie an Baumstümpfen. Von September bis November. In ganz Deutschland häufig.
Hüte separat von Stielen verwenden (Stiele sehr zäh). Mindestens 15–20 Min kochen, Kochwasser wegschütten. Dann in Butter mit Zwiebeln und Knoblauch braten. In Pasta-Saucen, Suppen oder eingelegt in Essig.
Gifthäubling (Galerina marginata) – TÖDLICH GIFTIG! Wächst auch büschelig an Holz, schlanker, Ring am Stiel, braune Lamellen
Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis) – essbar, ähnlicher Standort, bräunlicher mit Ring
NIEMALS roh essen – enthält Hallimasch-Gift (Illudin), das erst beim Kochen (> 80°C) zerstört wird. Kochwasser immer wegschütten. Kritische Verwechslung mit dem tödlich giftigen Gifthäubling – dieser ist schlanker, wächst einzelner und hat braune Lamellen.