Rubus idaeus
Die Himbeere ist eine der beliebtesten Wildfrüchte Deutschlands. Ihre leuchtend roten, aromatischen Früchte sind reich an Vitamin C, Folsäure und Antioxidantien. Im Gegensatz zur Brombeere löst sich die reife Frucht beim Pflücken vom weißen Fruchtboden.
Reife rote Früchte direkt vom Strauch essen – eine der besten Wildfrüchte. Für Marmelade, Saft, Eis, Desserts, Smoothies. Blätter als milder Tee.
Waldlichtungen, Schläge, Waldränder, Böschungen und Heckensäume. Besonders häufig auf frischen, sauren Böden nach Holzeinschlag. Von Juni bis August.
Roh genießen oder zu Himbeermarmelade (mit etwas Pektin – Himbeeren gelieren schlecht). Himbeersirup: Früchte mit Zucker erhitzen und abseihen. Himbeeressig: Früchte in Weißweinessig einlegen.
Brombeere (Rubus fruticosus) – essbar, schwarze Früchte, bleibt am Fruchtboden haften beim Pflücken
Von ungespritzten Standorten sammeln. Blätter als Tee nur in Maßen (Gerbstoffe). In der Schwangerschaft Himbeerblätter-Tee erst ab dem letzten Trimester (wehenfördernd).