Sambucus nigra (Blüte)
Die Holunderblüten des Schwarzen Holunders erscheinen im Juni in großen, flachen Schirmdolden mit hunderten winziger weißer Blüten und einem intensiven, süßlich-muskatigen Duft. Sie sind die begehrteste Wildblüte für Sirupe und Limonaden.
Frisch aufgeblühte Dolden von Mai bis Juli. Für Holunderblütensirup, Sekt, Limonade, Fritters und Desserts. Blüten nicht waschen – nur schütteln (Insekten entfernen, Duft erhalten).
Waldränder, Hecken, Gärten und Ruderalplätze. In ganz Deutschland einer der häufigsten Sträucher. Blütezeit: Mai bis Juli.
Für Holunderblütensirup: Dolden mit Zuckerwasser und Zitrone 12 Std ziehen lassen, abseihen, aufkochen. Für Fritters (Hollerküchle): Dolde in Ausbackteig tauchen und in heißem Öl ausbacken. Für Holunderblütensekt: Dolden in Zuckerwasser mit Zitrone gären lassen.
Attich (Sambucus ebulus) – GIFTIG! Krautig, nicht verholzt, Früchte stehen aufrecht, intensiv unangenehmer Geruch
Wiesenkerbel (Anthriscus sylvestris) – kein Holundergeruch, Doldenblüten kleiner
Grüne Pflanzenteile und unreife Beeren des Holunders sind giftig – nur die Blüten und reifen Beeren verwenden. Verwechslung mit dem giftigen Attich möglich – Attich riecht unangenehm, ist krautig (nicht verholzt).