
Tilia cordata
Lindenblüten sind das Aushängeschild der deutschen Volksmedizin – ihr milder, honigartiger Duft erfüllt im Juni ganze Straßenzüge. Die Winterlinde und ihre Verwandten liefern schweißtreibende, beruhigende Tees bei Erkältungen.
Frisch aufgeblühte Blüten mit dem Tragblatt von Juni bis Juli. Für Lindenblüten-Tee (klassisch), Sirup, Honig-aromatisiertes Gebäck und Desserts. Mild, süßlich-blumig.
Wälder, Parkanlagen, als Straßenbaum und in Dorfmitten. Winterlinde (Tilia cordata) in Deutschland sehr häufig. Blütezeit: Juni bis Juli.
Für Lindenblütentee: frische oder getrocknete Blüten mit Tragblatt auf 250 ml heißes Wasser (nicht kochend – 80°C), 5–10 Min ziehen. Für Lindenblütensirup: frische Blüten mit Zuckerwasser und Zitrone aufkochen.
Alte oder zu stark getrocknete Lindenblüten können in großen Mengen herzwirksame Substanzen enthalten – frische oder frisch getrocknete Blüten bevorzugen. Bei Herzerkrankungen mit dem Arzt abklären. Generell sehr gut verträglich.