Imleria badia
Der Maronenröhrling ist einer der beliebtesten und häufigsten Speisepilze Deutschlands. Sein kastanienbrauner Hut, blauendes Fleisch beim Anschnitt und die gelblich-olivgrünen Röhren machen ihn gut erkennbar. Er gilt als geschmacklich dem Steinpilz ebenbürtig.
Ausgezeichnet essbar. Hut und Stiel komplett verwertbar. Junge, feste Exemplare sind am besten. Gut gebraten, in Saucen, getrocknet oder eingelegt.
Nadel- und Mischwälder, besonders unter Kiefern, Fichten und Lärchen auf sauren, sandigen Böden. Von Juli bis November. Oft in großen Mengen anzutreffen.
In Butter und Zwiebeln scharf anbraten. In Omeletts, Risotto und Pastasaucen. Zum Trocknen in dünne Scheiben schneiden – intensiviert das Aroma. Eingeweichte Trocken-Maronen für kräftige Suppen.
Gallenröhrling (Tylopilus felleus) – ungenießbar bitter, Röhren rosa, Netz am Stiel grobmaschig
Satanspilz (Boletus satanas) – giftig, rote Röhrenmündungen, blaut stark, heller Hut
Immer durchgaren – roh unverdaulich. Das Blauanlaufen beim Anschnitt ist harmlos (enzymatische Reaktion). Mit dem Gallenröhrling nicht verwechseln – dieser ist extrem bitter und verdirbt jedes Gericht.