
Mespilus germanica
Die Mispel ist ein seltener Obststrauch oder kleiner Baum, dessen braune Früchte erst nach dem Frosten oder Lagern ('Bletten') weich und süßlich werden. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse und war im Mittelalter ein wichtiges Obstgehölz.
Früchte ab Oktober bis Dezember – erst nach Frost oder mehrwöchiger Lagerung ('Bletten') genießbar. Dann weich, süßlich-würzig, ähnlich wie Apfelbutter. Für Gelee, Konfitüre und Kompott.
Waldränder, Hecken, Gebüsche und Gartenanlagen. In Deutschland selten und oft nur in alten Gärten und Parks. Ursprünglich aus Südeuropa eingeführt.
Erst nach Frost oder 3–4 Wochen Lagerung verwenden – dann sind sie weich und süß. Roh löffelweise essen (wie sehr weiche Birne). Für Mispelgelee: Früchte mit Wasser kochen, abseihen, mit Zucker einkochen.
Unreife Früchte sind extrem herb und ungenießbar. Erst bei vollständiger Reife (dunkelbraun, weich) verwenden. Gut verträglich.