Trifolium pratense
Der Rotklee ist eine der häufigsten Wiesenblumen Deutschlands und eine wichtige Heilpflanze. Seine rosa-violetten Blütenköpfe enthalten Isoflavone und ätherische Öle. Er ist nicht nur für Bienen unverzichtbar, sondern auch für die menschliche Küche und Medizin.
Blütenköpfe und junge Blätter von Mai bis Oktober essbar. Blüten roh in Salaten, als Teezutat oder als essbare Dekoration. Samen als Sprossen ziehen. Mild süßlich-aromatisch.
Wiesen, Weideflächen, Wegränder und Ackerränder. Einer der häufigsten Kleepflanzen in ganz Deutschland. Blütezeit: Mai bis Oktober.
Frische Blüten in Salaten oder als Tee (leicht sedativ). Blütenköpfe trocknen und zu Kräutertee mischen. Junge Blätter fein gehackt in Kräuterquark. Samen zu Sprossen keimen lassen.
Weißklee (Trifolium repens) – essbar, weiße Blüten, kriechend
Bastard-Klee (Trifolium hybridum) – essbar, blass-rosa
In großen Mengen blähend durch Saponine und Glykoside. Bei Östrogenempfindlichkeit (Isoflavone) in therapeutischen Dosen mit Arzt abklären. Als Nahrungsmittel in normalen Mengen unbedenklich.