Sambucus nigra
Der Schwarze Holunder ist ein häufiger Strauch oder kleiner Baum, der in ganz Deutschland verbreitet ist. Er gehört zur Familie der Moschuskrautgewächse und ist bekannt für seine aromatischen Blüten im Frühsommer und die vitamin-C-reichen Beeren im Herbst.
Blüten (Mai–Juli): Frisch geerntet für Holunderblütensirup, Sekt, Limonade oder Fritters. Reife schwarze Beeren (August–Oktober): für Saft, Gelee, Sirup, Wein. Unreife, grüne Beeren und alle grünen Pflanzenteile sind giftig.
Waldränder, Hecken, Ruderalplätze, Ufer, Parks und Dörfer. Einer der häufigsten Sträucher Mitteleuropas. Wächst auf nährstoffreichen, feuchten Böden.
Blüten und Beeren niemals roh essen. Blüten: Ähren kurz in Teig tauchen und ausbacken (Hollerküchle), oder zu Sirup verarbeiten. Beeren: Entsaften und erhitzen für Holundersaft.
Attich (Sambucus ebulus) – GIFTIG! Wächst krautig (nicht verholzt), Früchte stehen nach oben statt zu hängen, intensiver unangenehmer Geruch
Blätter, Rinde, Wurzeln und unreife Beeren enthalten Sambunigrin (cyanogenes Glykosid) und sind giftig. Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Nur vollständig schwarze, reife Beeren verwenden – und immer erhitzen.