Boletus edulis
Der Steinpilz ist der König der Speisepilze. Sein nussig-würziges Aroma und festes weißes Fleisch machen ihn zu einem der begehrtesten Speisepilze der Welt. Der Stiel ist charakteristisch genetzt.
Ausgezeichnet essbar. Hut und Stiel komplett verwendbar. Roh in Carpaccio, gebraten, getrocknet für Saucen und Suppen, eingelegt in Öl oder als Pulver.
Nadel- und Laubwälder, besonders unter Fichten, Kiefern, Buchen und Eichen. Von Juli bis Oktober. Wächst in Mykorrhiza mit den Baumwurzeln.
In Butter und Knoblauch braten, in Risotto, Pasta-Saucen, Cremesuppen. Zum Trocknen: in Scheiben schneiden und bei 40°C trocknen. Getrocknete Pilze vor Verwendung einweichen.
Gallenröhrling (Tylopilus felleus) – ungenießbar bitter, Röhrenmündungen rosa, Fleisch rötet sich nicht
Satanspilz (Boletus satanas) – giftig, rote Röhrenmündungen, blaut stark beim Anschnitt
Immer gut durchgaren – rohe Pilze sind schwer verdaulich. Verwechslung mit dem Gallenröhrling möglich: Steinpilz hat weißliches bis beigefarbenes Netz auf dem Stiel, Röhren sind weiß bis gelblich-grün.