Sorbus aucuparia
Die Vogelbeere (Eberesche) ist ein häufiger Baum mit leuchtend orangeroten Beerendolden, die im Herbst das Landschaftsbild prägen. Ihre Früchte sind für Vögel wichtige Nahrung, können aber auch vom Menschen genutzt werden – nach Verarbeitung.
Früchte nach dem ersten Frost oder nach dem Einfrieren verarbeiten – erst dann baut sich die Bitterstoffe (Parasorbinsäure) ab. Für Gelee, Sirup, Likör und Marmelade. Roh in großen Mengen giftig.
Wälder, Waldränder, Böschungen und als Straßenbaum. In ganz Deutschland häufig, bis in Hochlagen. Sehr robust und frosthart.
Früchte einfrieren (24 Std) oder nach dem ersten Frost ernten. Für Vogelbeerkompott: Früchte kochen bis weich, durch Sieb streichen. Für Vogelbeerschnaps in Korn einlegen.
Mehlbeere (Sorbus aria) – essbar nach Reife, mehligere Früchte
Speierling (Sorbus domestica) – essbar, größere Früchte
NICHT roh in großen Mengen essen – Parasorbinsäure kann Übelkeit und Erbrechen verursachen. Erst nach Kälteeinwirkung (Frost/Einfrieren) oder Erhitzen verwenden. In kleinen Mengen roh verträglich.