VorsichtHeracleum sphondylium
Der Wiesenbärenklau ist eine imposante Doldenblüterpflanze mit großen, mehrteiligen Blättern und weißen Blütendolden. Er wächst an Wegrändern und Wiesen und kann als Gemüse genutzt werden – erfordert aber Vorsicht wegen lichtempfindlicher Wirkstoffe.
Junge Triebe, Blüten und Blätter im Frühjahr essbar. Geraspelte Stängel wie Sellerie verwenden. Blüten als essbare Dekoration. Aufgrund des Vorkommens von Furanocumarinen sollte er nur mäßig und nicht auf nüchterner Haut geerntet werden.
Feuchte Wiesen, Wegränder, Bachufern und Waldlichtungen. In ganz Deutschland häufig, besonders auf nährstoffreichen, etwas feuchten Böden.
Junge Stängel schälen und als rohes Gemüse essen oder kurz dünsten. Blätter blanchiert als Spinatersatz. Blüten in Mehl wenden und ausbacken.
Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) – GEFÄHRLICH! Viel größer (bis 3 m), giftig bei Hautkontakt + Sonne
Gefleckter Schierling (Conium maculatum) – SEHR GIFTIG! Rotgefleckter Stiel, muffiger Geruch
Hundspetersilie (Aethusa cynapium) – giftig, kleiner, muffiger Geruch
Enthält Furanocumarine: Bei Hautkontakt mit Pflanzensaft und anschließender Sonneneinstrahlung können schwere Verbrennungen (Phototoxizität) entstehen. Immer Handschuhe tragen, nach Kontakt Hände waschen. Nicht mit Riesenbärenklau verwechseln.